• Konzepte für Röntgen-Qualitätssicherung - Von Experten für Experten
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CDMAM-äquivalentes Verfahren in der Mammographie in Deutschland bestätigt

Juli 2017

Ein Schreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) an den Hersteller teilte mit, dass "das mit dem QUART mam/digi PAS+ durchgeführte Landolt-Verfahren* als ein äquivalentes Verfahren zur CDMAM-Prüfung für die Abnahme- und Konstanzprüfung von Röntgeneinrichtungen für die digitale Projektionsmammographie akzeptiert" wird. Alle serienmäßig gefertigten QUART-Prüfkörper erfüllen die an diese Feststellung geknüpften Bedingungen des AK RöV. 

Das BUMB folgt damit einer Mehrheitsentscheidung, die während der 77. Sitzung des LA RöV am 10.05.2017 getroffen wurde. Damit findet das bereits seit Juli 2011 laufende Zulassungsverfahren einen erfolgreichen Abschluss. Es ermöglicht ab sofort allen interessierten Nutzern eine effiziente Bewertung von DR-Mammographiesystemen.  

Eine Durchführungshilfe für die Prüfung analog zur CDMAM-Prüfung wird in Deutschland mit dem Prüfkörper mitgeliefert.

 

* Seit 2011 wird der QUART mam/digi Prüfkörper mit der Erweiterung "EPQC" geführt.

Direkte HVL-Messung im CT

März 2017

Als erster Anbieter von Lösungen zur Messung und Auswertung von Röntgenstrahlen hat QUART die direkte Messung der Halbwertschichtdicke (englisch: half-value layer, HVL) in einem Messgerät für Dosislängenprodukt im CT-Bereich eingeführt.

Das technische Design des Gerätes ist ähnlich dem der konventionellen Ionisationskammern, die traditionell für die Bewertung der CT-Technik verwendet werden. Die Aus- und Bewertung der Messergebnisse erfolgt aber ausschließlich solid-state basiert. Dies ermöglicht den Einsatz moderner Prozessverfahren, die die Funktionalität des didoCT-Gerätes erheblich erweitern können.

Das HVL-Funktionsmerkmal ist eine Option, die mit einem Neugerät erworben oder zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden kann. Die Messung der HVL wird mit dem DLP-Detektor frei Luft innerhalb der gleichen Exposition vorgenommen, mit der die Dosisreferenzwerte für das CT-Gerät ermittelt werden. Die direkte Messung der HVL funktioniert für alle im Markt vorhandenen CT-Geräte mit einer Eigenfilterung zwischen 2.8 und 29 mm Al equivalent im Bereich von 70 - 150 kVp.