Stern-Teste / Brennfleckteste

Stern-Teste und Sektorenstern-Teste für Röntgen-Qualitätssicherung

Mit Hilfe einer Sterntest- (oder Sektoren-Sterntest-)Aufnahme kann nach IEC 60336 in einfacher Art und Weise die Größe und Form von Strahlerbrennflecken bestimmt werden - unter der Voraussetzung einer angenähert idealen Intensitätsverteilung im Brennfleck.

Zur Bestimmung der Brennfleckgröße von Röntgenröhren mit Hilfe von Bleisternen macht man eine Vergrößerungsaufnahme des Sterns, bei der man ihn in gewissem Abstand vom Röntgen-Film anordnet.

Bei der Auswertung einer Sternaufnahme werden ihre Sektoren - vom Sternrand kommend - nach innen verfolgt, bis man an eine unaufgelöste Grenze kommt. Der Durchmesser dieser Grenzfigur sei d.

Oft erhält man innerhalb dieser Grenzfigur nochmals aufgelöste Sektoren, wobei aber bei den auf die Grenzfigur folgenden Sektoren gerade die Sektoren hell sind, die eigentlich dunkel sein müssten. Diese sogenannte Pseudoschärfe darf bei der Bestimmung von d nicht beachtet werden, d.h. für d muss der größte Durchmesser benutzt werden, der keine Auflösung mehr zeigt.

Grundlegend gilt, dass sich die Brennfleckausdehnung I aus folgender Formel ergibt:

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wobei
a     = Sternwinkel ( siehe tabellarische Testbeschreibung),
d     = Durchmesser der Unschärfefigur auf der Testaufnahme,
m     = Abbildungsmaßstab (=Sterndurchmesser auf der Aufnahme/ Sterndurchmesser des Testes); als günstig hat sich ein Abbildungsmaßstab m = 1,3 für Brennflecke 0,6 mm und m = 2 für Brennflecken < 0,6 mm erwiesen.

Technische Spezifikationen

  • Type 9-0.25-07: 4 Sectors / 7° each
  • Type 9-0.25-360: Full Star 360°
  • Type 9-0.5-14: 4 Sectors / 14° each
  • Type 9-0.5-360: Full Star 360°
  • Type 9-1.0-28: 4 Sectors / 28° each
  • Type 9-1.0-360: Full Star 360°
  • Type 9-1.5-36: 4 Sectors / 36° each
  • Type 9-1.5-360: Full Star 360°
  • Type 9-2.0-44: 4 Sectors / 44° each
  • Type 9-2.0-360: Full Star 360°